Papenburger leistete mehr als 130 Blutspenden

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Einsatz für die Allgemeinheit: Jörg Momann, Hermann Hockmann, Hans-Wilhelm van de Kerkhoff, Hans Strack und Hermann Hübers (vorne, von links) wurden für 100 und mehr Blutspenden ausgezeichnet. Das Bild zeigt sie zusammen mit (von links) Gerd Sürken, Gisela Wübbena, Karin Maschmeier, Ludger Vischedyk, Karl-Heinz Engbers und Hans Günter Kaltwasser. Foto: Hermann-Josef Döbber

Papenburg -  Hans Strack aus Papenburg hat bis jetzt mehr als 130-mal Blut gespendet. Neben dem Rentner erfuhren auch Jörg Momann (120 Blutspenden), Hans-Wilhelm van de Kerkhoff und Hermann Hübers (je 110) und Hermann Hockmann (100), die im vergangenen Jahr diese Spendenzahlen erreicht hatten, eine besondere Ehrung.
Die Spender standen bei einer Feier des DRK-Ortsvereins im Papenbörger Hus im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Leiterin des Arbeitskreises Blutspende, Gisela Wübbena, und der Referentin des Blutspendedienstes Karin Maschmeier, überreichte der Vorsitzende des Ortsvereins, Hans-Günter Kaltwasser, den langjährigen Blutspendern eine Urkunde und ein Präsent.


Kaltwasser zufolge sei es heute nicht selbstverständlich, dass sich jemand freiwillig zur Blutspende bereit erklärt. Bundesweit würden täglich mehr als 15000 Blutspenden benötigt. Jeden Tag erkrankten Menschen, die darauf angewiesen seien, dass sie eine Bluttransfusion oder Blutbestandteile erhalten. Oft gelte es als selbstverständlich, dass sie diese auch bekommen. „Bei der Versorgung mit Blutspenden ist unser Gesundheitssystem auf ehrenamtliche Blutspender angewiesen. Der Kreis muss gehalten, ja sogar vergrößert werden“, betonte Kaltwasser. Dazu müssten Menschen motiviert sowie neue Generationen und Gesellschaftsgruppen angesprochen werden. „Mit der heutigen Ehrung möchten wir sie als Vorbilder in die erste Reihe stellen. Sie sollen anderen Ansporn sein, ihnen zu folgen.“

Die Ehrung solle auch als Zeichen verstanden werden, dass Blutspender zu einer Gemeinschaft gehören, der das Wohl der Gesellschaft wichtig ist, hieß es. „Blutspenden ist und bleibt ein Akt der Nächstenliebe. Man spendet Blut für einen unbekannten Kranken oder Verletzten.“
2600 Spender jährlich

Der Ortsverein nutzte die Veranstaltung auch zum Dank an die Helfer im Hintergrund. „Zu jedem Blutspendetermin gehören nicht nur die Blutspender und das professionelle Team des Blutspendedienstes, sondern auch viele ehrenamtliche Helfer“, betonte Kaltwasser. Sie seien diejenigen, die sich immer wieder bereit erklärten, unentgeltlich zu helfen. Sonst könne der Ortsverein die etwa 25 bis 28 über das ganze Jahr verteilten Termine im Stadtgebiet nicht durchführen. Kaltwasser bezifferte die Zahl der Spender auf etwa 2600 jährlich.
Die große Zahl an Terminen lasse sich nur organisieren, wenn eine Mannschaft zur Verfügung stehe, die sich in ihrer Freizeit in den Dienst der guten Sache stelle. Kaltwasser: „Die Termine werden nicht nur gründlich und umfangreich vorbereitet. Selbst am Ostersamstag sind unsere Ortsvereins-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aktiv, wenn es gilt zuzupacken“.

Ein Artikel von Hermann-Josef Döbber
http://www.noz.de/lokales/papenburg/artikel/556681/papenburger-leistete-mehr-als-130-blutspenden

 

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